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Fundstück mit Bauch
Samstag, 22. Mai 2010

Irgendjemand da draußen hat etwas von Feiertag gesagt. Also wird schnell eingekauft, denn auf Imbiss, Büdchen oder Tankstelle kann man sich in Mülheim nicht verlassen. Manche sollen hier auf der nächtlichen Suche nach Essbarem schon fast verhungert sein. Allerdings ist das nicht nachprüfbar, da weit und breit keine Zeugen auf der Straße sind.

"Supermarkt Mülheim an der Ruhr" liefert gute Suchergebnisse in der Nähe, rein ins Auto, Euro in den Wagen. Doch halt.

Warum nicht mal versuchen, wie ein vorbildlicher Kritiker einzukaufen? Mein Vorgänger hat seinen Einkaufszettel am Wagen kleben lassen. Wie oft fällt einem schon so eine Möglichkeit in den Schoß, seine eingefahrenen Einkaufsgewohnheiten radikal in Frage zu stellen, sich an fremden Systemen abzuarbeiten. Ich nehme das Angebot an.

real

"Obst"

steht ganz oben auf dem vergessenen Zettel. Das ist hinnehmbar. Erdbeeren, Weintrauben, passt bis jetzt gut in mein herkömmliches Warenverständnis.

"Gemüse"

scheint durchgestrichen zu sein. Stimmt eigentlich, ich bin bis jetzt doch nur dem gesellschaftlichen Gesundheitstrend hinterher gelaufen. Tschüss, Tomate.

"Bauch"

Hm. Solche Polysemie erfordert hermeneutische Anstrengung. Ich kaufe Erdnüsse.

"Flips"

Trifft sich gut, an dem Regal bin ich sowieso gerade.

"Haarspray, Spülung"

Puh. Bei drei Zentimeter langen Haaren? Ist das nicht... – Waah, Sinnfrage, weiche von mir! Der Kompromiss heißt Schauma for man.

"Bodylotion"

Jetzt lasse ich mich voll drauf ein, egal. Ich zieh' das jetzt durch, auch wenn als nächstes Katzenstreu kommt. Ich lasse mich treiben.

Aber die Spalte ist zu Ende. Nur rechts oben in der Ecke – da steht noch ein letzter Punkt – mit einer fetten Linie eingerahmt – in Großbuchstaben! Oha! Na los, ändere dein Wertesystem! Na gut! ICH TU'S!

einkaufszettel

PS: Bitte wundern Sie sich nicht, wenn diese Seite nach der Mittwochsziehung verwaisen sollte.

Matthias Weigel, 22:43 Uhr

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